Die Kuriositäten der Mozart Ton- und Filmsammlung

Shownotes

Don Giovanni auf Dänisch, Mozart als Pornostar und die "Große g-Moll Sinfonie" eingepfiffen - das alles gibt es wirklich und das ist nur die Spitze des Eisbergs. In der Mozart Ton- und Filmsammlung liegen die spannendsten und lustigsten Medien-Schätze aus dem Mozartuniversum. In dieser Folge stellt Stephanie Krenner, die Hausherrin der Sammlung, die kuriosesten Dinge vor, die von und über Mozart je veröffentlicht wurden und sie klärt die spannende und oft gestellte Frage, ob es tatsächlich eine Originalaufnahme von Mozart gibt …

Die Mozart Ton- und Filmsammlung online

Infos und Öffnungszeiten der Mozart Ton- und Filmsammlung

In dieser Folge hören Sie: Stefanie Krenner

Moderation: Larissa Schütz

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Transkript anzeigen

00:00:01: Wir

00:00:01: sind Mozart,

00:00:02: der Podcast der internationalen Stiftung

00:00:05: Mozartium.

00:00:09: Herzlich willkommen zu einer neuen Folge.

00:00:12: Wir sind Mozart.

00:00:13: Ich bin Larissa Schütz und heute besuchen wir den Ort, an dem die älteste Aufnahme einer Mozart-Arie liegt – aber tatsächlich auch nennen wir sie mal Erwachsenenfilme mit Mozart!

00:00:25: Die Mozart-Ton- und Filmsammlung der internationalen Stiftung Mozartium in Salzburg ist das größte Spezialarchiv für Ton- und Bildaufnahmen zum Leben und Werk Mozarts.

00:00:35: Seit fünf Jahren gibt es diese wertvolle Sammlung.

00:00:37: schon Zwischen können dort fünfzigtausend Audiotitel und fünftausende Videoproduktionen abgespielt werden.

00:00:45: Allein manche musikalische Werke sind in mehr als vierhundert verschiedenen Interpretationen aufrufbar, und darunter warten die Kuriosisten Schätze!

00:00:54: Stefanie Krenner ist die Schatzmeisterin der Mozart-Ton- und Filmsammlung.

00:00:58: Ich habe sie in der Sammlung in Mozarts Wohnhaus besucht, uns hat ein paar ganz besondere Titel für uns herausgesucht und verraten, welche besondere Anfrage sie tatsächlich öfter bekommt!

00:01:10: Tatsächlich haben wir oft einmal ganz interessante Anfragen.

00:01:13: Es kommt immer wieder vor, dass Leute kommen und von uns erwarten, dass sie eine Aufnahme hören können auf der Wolfgang Ammer die Mozart persönlich zu hören ist.

00:01:21: Die stellen sich dann vielleicht vor, wer eine Klavisonate zeigen oder anhören lassen kann, die Mozart selbst eingespielt hat.

00:01:28: Leider müssen wir da die Leute immer etwas enttäuschen.

00:01:32: Mozart ist ja in dem Jahr Seventeenhundertneunzig verstorben Und die erste Möglichkeit, Tonen aufzunehmen und wieder abzuspielen war erst in den vergangenen Jahren.

00:01:40: Das heißt knapp neunzig Jahre später.

00:01:44: Da müssen wir die Leute leider immer enttäuschen.

00:01:45: Wir haben aber natürlich auch gute Alternativen.

00:01:49: In diesem Fall haben wir meistens als Backup eine Aufnahme, die auf dem originalen Hammerflügel von Mozart eingespielt wurde.

00:01:54: im ersten Stock im Museum sind die Originalinstrumente von Mozart zu sehen Und wir haben eine sehr schöne Aufnahme erst im Jahr zweitausendfünfzehn.

00:02:02: Eine Aufnahme der Salzburger Mozartwoche, die im großen Saal damals stattfand in der Stiftung Mozart Theom.

00:02:08: und dort wurde der originale Hammerflügel von Wolfgang Amadey-Mozart gespielt von dem Pianisten Francesco Corti mit Marc Minkowski und den musicianen De Louvre.

00:02:17: Sehr schönes Klavierkonzert, Köchelverzeichnis vierhundertundachtzig und da kriegt man dann vielleicht etwas einen Einblick wie es geklungen haben könnte.

00:02:25: zur Zeit von.

00:02:28: Und Steffi, du hast gesagt heute für den Podcast nimmst du uns mal mit rein ins Schatzkästchen.

00:02:33: Denn wir haben schon drüber gesprochen.

00:02:35: es kommen ja wirklich auch Künstlerinnen und Künstlern die irgendwas als Referenzaufnahme sehen wollen sie sich informieren wollen aber ihr beherbergt ja auch einige Kuriositäten.

00:02:45: und jetzt gehen wir mal zurück.

00:02:46: Du hast schon gesagt also fast hundert Jahre nach Mozart war es erst möglich was aufzunehmen.

00:02:51: Was ist denn die älteste Aufnahme der Ton- und Filmesammlung?

00:02:55: Da sind wir ganz stolz auf diese Aufnahme, weil es eine etwas kuriose Aufnahme ist.

00:02:58: Die Aufnahme stammt tatsächlich aus dem Jahr eighteenhundertneunundachtzig.

00:03:02: Sie wurde damals aufgenommen auf einem sogenannten Edison-Zylinder oder Phonografen.

00:03:06: Thomas Alpha Edison, den man ja als Erfinder der Glühbirne kennt hat eben viel mehr auch erfunden was mir vielleicht noch gar nicht so weiß und eben auch das erste Aufnahmegerät der Musikgeschichte.

00:03:16: und auch ganz wichtig man konnte mit diesem Gerät aufnehmen und auch wieder abhören.

00:03:19: Es gab vorher nämlich Vorläufer wo das nicht möglich war Und im Jahr eighteenhundertneunundachtzig wurde an der Kopenhagener Oper, der Don Giovanni von Wolfgang Amadey Mozart aufgeführt.

00:03:30: Die Partie des Leporello wurde von einem dänischen Bariton namens Peter Schramm gesungen und das war ein Tag im September achtzehnhundertnundachtzlich und Peter Schrumm feierte genau an diesem Tag seine Abschiedsvorstellung von der Oper und es war auch zufällig noch sein genau siebzigster Geburtstag.

00:03:45: also ganz interessant auch dass damals Sänger noch bis siebzicht gut auf der Bühne vertreten waren Und am selben Abend gab es eine Art Afterparty, ein Diplomat hat er für die Gäste oder für die Sänger und für die ganze Belegschaft gemacht.

00:04:02: Er hatte einen ganz neuen Edison-Zylinder bei sich stehen also ein ganz neues technisches Gerät und er bat den Peter Schramm.

00:04:10: Er möge doch sozusagen ein musikalisches Autogramm geben und etwas in diesen Zylindern hineinsingen.

00:04:17: Anscheinend war das Orchester schon nach Hause gegangen.

00:04:19: Es fand sich anscheinend auch niemand, der Klavierspielen konnte.

00:04:23: Somit sang Peter Schramm ein Teil dieser Arië aus Don Giovanni in diesem Zylinder und zwar a cappella also ohne Begleitung wirklich nur mit Stimme und wie es damals üblich war in dänischer Sprache.

00:04:36: man hat Opern ja sehr lange in der sozusagen nationalsprache gesungen.

00:04:42: Damit ist es ein sehr skurriles erstes Ton-Dokument, also wie gesagt dänischer Bariton.

00:04:46: Siebzig Jahre alt singt Mozart in dänischer Sprache und ohne Begleitung

00:04:50: Und ich würde sagen wir hören auch gleich mal rein denn die Möglichkeit haben wir hier.

00:05:14: Also als ich das erste Mal gehört habe Man muss die Ari schon gut kennen, um da reinzufinden.

00:05:20: Geht es dir auch

00:05:20: so?

00:05:21: Mir ging's auch so ein Jahr genau.

00:05:23: Also sie ist nicht gut wiederzuerkennen und das ist natürlich auch die Aufnahmequalität ganz klar.

00:05:27: Das war natürlich die frühen Anfänge und da hat sich technisch sehr vieles getan aber ich finde es einfach ein sehr schönes erstes Tondokument.

00:05:35: Und nachdem auch Don Giovanni meine Lieblingsoper ist, finde ich das natürlich doppelt schön.

00:05:38: Ja

00:05:39: total und nochmal so um das Bild herzuholen.

00:05:42: also der hat da in den Zylinder reingesungen.

00:05:44: wie wir zwar jetzt hier heute in unser Mikrofon sprechen hatte er in den zylinder gesungen Konnte man mit so was aufnehmen, also Dauer von einem Stück?

00:05:54: Relativ kurz.

00:05:55: Also in den Anfangszeiten höchstens bis zu einer Minute.

00:05:57: Das war eben dieser Edison-Apparat der konnte bis zu eine Minute aufnehmen.

00:06:01: Das Ganze wurde in einen Wachszylinder eingraviert.

00:06:04: Die Schwingungen wurden mit einer Nadel in diesen Wachzylinder eingraviert und da gab es natürlich auch das Problem dass wir die nicht vervielfältigen konnten.

00:06:11: Das heißt Wachzzylinder konnte man nicht wie heutzutage LPs oder CDs oder was auch immer verfielfertigen.

00:06:16: Das ist dieses Format war relativ ein kurzer Dauer Und erst Ende des neunzehnten Jahrhunderts wurde dann von Emil Berliner die Schellakplatte erfunden und das Grammophon.

00:06:26: Damit war es möglich, Musik wirklich an die Massen zu bringen oder eben weiter zu verbreiten.

00:06:31: Aber dieser Phonograph von Thomas Alfa Edison war sozusagen die erste Erfindung aber nicht von langer Dauer.

00:06:39: Du hast mir das digital geschickt!

00:06:40: Jetzt ist natürlich meine Frage wie wird so was Altes?

00:06:43: Wie kann das digitalisiert werden?

00:06:46: Nimmst du das mit dem Mikrofon noch mal auf?

00:06:49: Im Prinzip braucht man sozusagen das Abspielgerät.

00:06:51: Das ist immer schwierig, auch die Abspielgeräte gibt es ja kaum mehr und das sind natürlich professionelle Archive, diese Wachszylinder archivieren und das Aufnehmen und es wird dann dort digitalisiert.

00:07:03: also Die Aufnahme ist auch erhältlich.

00:07:04: Es gibt eine CD mit ganz frühen dänischen Aufnahmen und auch Mozart-Aufnahmen Und da ist diese Kuriosität auch auf dieser CD vertreten

00:07:12: Klingt ja ganz fremd für uns heute.

00:07:14: Wir sind es eigentlich nicht mehr gewöhnt, dass das Opern in die jeweilige Landessprache übersetzt werden.

00:07:20: Damals hast du schon gesagt war's total üblich Stichwort Verfremdung, da gibt es ja noch mehr Schätze.

00:07:26: Also du hast gesagt zum Beispiel auch im Vorgespräch, dass es da ägyptische Melodien von Mozart gibt.

00:07:33: Trun uns mal rein so in diese kuriosen Welt von Mozart international!

00:07:38: Es gibt eigentlich fast nichts was es nicht gibt.

00:07:40: ich glaube das die bekanntesten Werke von Mozart also speziell die kleine Nachtmusik der türkische Marsche oder auch Teile aus der Zauberflöte wurden immer wieder für alle mögliche Instrumente arrangiert.

00:07:48: also es gibt alle möglichen Pop-Arrangements es gibt Jazz Arrangements Es gibt auch die verrücktesten Musikinstrumente, also Mandolin-Orchester Baller Leica Orchestra.

00:07:58: Wir haben ägyptische Instrumente auf der Ut zum Beispiel gespielt und wir haben auch ein sehr witziges Beispiel.

00:08:06: Auch Mozart's orchestrale Musik wurde zum Teil auch gesungen.

00:08:10: Also es gibt einen Ensemble, das sind die Swinglesingers.

00:08:12: Die singen z.B.

00:08:14: die Obertüre der Zauberflöte nur mit Gesangsstimmen, also ganz verfremdet.

00:08:20: Ganz witzig ist auch eine Aufnahme, die wir im Archiv haben.

00:08:23: Die stammt aus den Neunzigerjahren von Leo Aide.

00:08:26: Der ist seines Zeichens Kunstpfeifer.

00:08:28: Gibt es also nicht nur bei L'Orio wie man vielleicht meinen sollte sondern eben auch hier.

00:08:32: und das ist eine ganz schräge Aufnahme in der die große Gemol-Sinfonie, die Sinfonie Köchelverzeichnis fünfundundfünfzig von Leo Eide gepiffen wird mit einer verpoppten Version des Orchesteres Und da können wir vielleicht auch mal kurz reinhören.

00:08:46: Das machen wir doch gleich.

00:09:31: Auch hier wieder eine total eigene Dynamik, aber hier erkennen wir ja die Melodie ganz klar.

00:09:38: Ganz genau!

00:09:41: Kunstpfeifen auch eine interessante Herangehensweise an die Musik Mozarts.

00:09:45: wenn du jetzt auf deinen großen Schatz hier blickst Was ist denn was, was dich wirklich noch überrascht hat in deiner Arbeit?

00:09:52: Wo du gedacht hast, boah so was gibt's.

00:09:55: Ja da gibt es eine Sache das wusste ich vorher auch nicht.

00:09:58: also ich muss auch sagen Mozart muss wirklich für alles herhalten und ich war ganz erstaunt dass Mozart sogar in der Pornoindustrie sozusagen als Person verwendet wird.

00:10:07: Es gibt wir im Archiv haben jetzt drei Filme die wirklich in diese Kategorie pornos einzuordnen sind.

00:10:13: Meistens spielt Salieri noch eine große Rolle in diesem Genfre Und das hat mich natürlich noch sehr überrascht.

00:10:18: Das sind auch wirklich lange Filme, zum Teil zwei Stunden lang.

00:10:22: Die stammen aus den Neunzigerjahren und die führen bei uns ein Nischen da sein.

00:10:27: also ich würde sie jetzt nicht im Publikum präsentieren.

00:10:30: Die sind sozusagen bei uns in der Kuriositäten Lade zu finden.

00:10:34: aber wie gesagt die Regisseure und Regisseurinnen sind sich für nichts zu... Man muss schon sagen blöd und verwenden Mozart leider für alles.

00:10:43: Wo kommt das genau her?

00:10:44: Und wie findet dann so was seinen Weg zu dir, zu euch in die Ton- und Filmsammlung?

00:10:49: Es ist viel

00:10:49: Recherche.

00:10:50: Ich stoße ja bei meinen Recherchen wirklich auf viele Kuriositäten und es wird wirklich alles bei uns in die Datenbank aufgenommen, was sich irgendwie mit Mozart zu tun hat.

00:11:00: Was wir nicht aufnehmen, sind solche Sachen wie Handiclingel-Töne.

00:11:03: Also da gibt's natürlich eine Grenze.

00:11:05: aber ansonsten wenn verschiedene schräge Sachen sind die werden alle auf alle Fälle dokumentiert und in die Datenbank aufgenommen Und das war reiner Zufall dass ich dort drauf gestoßen bin.

00:11:14: Aber natürlich ist es auch ein Teil der Mozart Rezeption Wenn man so sagen will und gehört natürlich auch in das Kuriositätenkabinett.

00:11:22: Nimm uns doch mal mit in deinen Berufsalltag.

00:11:24: Du hast gesagt du recherchierst das also Ist es so, dass du auf eigene Faust quasi los suchst?

00:11:30: Wo gibt es irgendwas?

00:11:31: oder kommen auch, keine Ahnung, Institutionen sammler etc.

00:11:36: auf dich zu und sagen könnt ihr das brauchen?

00:11:38: Eigentlich

00:11:39: beides!

00:11:39: Also wir hatten großes Glück.

00:11:40: in den Anfangszeiten unseres Archives haben wir unseren Bestand von den großen Rundfunkarchiven bekommen also das Deutsche Rundfang Archiv Frankfurt am Main der ORF und auch der Bayerische Rundfunke hat uns sozusagen mal als als erste Basis ihre Aufnahmen zur Verfügung gestellt.

00:11:55: Das heißt, wir haben einen großen und guten Schatz an Aufnahmen die auch keiner sonst hören kann.

00:12:00: Die liegen wirklich nur im Rundfunkarchiv und bei uns Und immer wieder kommen Sammler, die uns ihre Sachen anbieten, die auch sagen hey ich hab da was und ist das vielleicht interessant für euer Archiv?

00:12:10: Das nehmen wir gerne an.

00:12:12: Wir haben vor kurzem eine ganz große Sammlung übernommen von einem Ehepaar, der ihr Leben lang Mozart gesammelt hat ein Ehepaus München und haben diese gesamte Sammlung übernehmen können.

00:12:20: Das waren über tausend Schellagplatten, LPs und über Tausend CDs.

00:12:25: Und die haben unseren Schatz natürlich noch um einiges erweitert.

00:12:28: Also da haben wir sehr gute Quellen.

00:12:30: Ansonsten gibt es sehr viele tolle Datenbanken im Internet, die gerade auf die frühen Mozart-Aufnahmen spezialisiert sind und die sind auch rechtlich frei.

00:12:39: D.h.,

00:12:39: man kann sich das auch runterladen d.h.

00:12:41: sie können dann wirklich als Tonaufnahmeeingang in unser Archiv finden Und ansonsten kommen auch oft einmal Zufälle dazu.

00:12:49: oder es kommen Leute und sagen, kennen Sie diese Aufnahme?

00:12:51: Und dann kann man weiter recherchieren.

00:12:53: Und was auch interessant ist... Also es gibt natürlich im Rundfunk jeden Tag Mozart Konzerte!

00:12:59: Wir schneiden diese Konzert mit.

00:13:00: Das heißt wir haben sehr viele Live-Aufnahmen bei uns im Archiv eben viele Aufnahmen die man nicht bei YouTube oder Amazon kaufen kann Und deswegen ist die Mozart Ton- und Filmsammlung sicher ein großes Schatzkästchen für Leute, die sich eben außerhalb dieser normalen Streamingangebote weiterbilden möchten oder bestimmte Aufnahmen suchen.

00:13:16: Toll!

00:13:17: Ist das euer Anspruch alles was von Mozart digital zu erhalten ist?

00:13:23: Oder auf einem Tonträger zu haben hier?

00:13:26: Das wäre der Anspruch, schön wär's.

00:13:28: Praktisch kaum umsetzbar.

00:13:29: also es ist natürlich auch eine Geldfrage, das ist ganz klar.

00:13:32: Wir haben natürlich ein bestimmtes Budget mit dem wir ankaufen können und ansonsten wäre es natürlich schön wenn wir alles bekommen was wir machen.

00:13:39: wir geben auf alle Fälle alle Infos in unsere Datenbank.

00:13:42: das heißt man kann sich ja auch über Aufnahmen informieren die wir vielleicht nicht vor Ort jetzt zur Verfügung stellen können.

00:13:47: Aber wir haben großen Schatz an Informationen über Aufnahmen, die existieren.

00:13:52: Und im besten Fall kann ich dann Leuten, die sich für eine bestimmte Aufnahme interessieren – die Info geben liegt hier oder dort oder bei dem und dem Rundfunk-Sender.

00:14:00: Leider haben wir sie nicht vor Ort aber die Aufnahme existiert jedenfalls.

00:14:03: Also es ist sozusagen auch eine Wissensdatenbank, nicht nur eine Datenbank, die wirklich die tatsächlichen Aufnahmen widerspiegelt.

00:14:11: Jetzt haben wir wahnsinnig viel über Ton gesprochen.

00:14:14: Wir wollen gar nicht vergessen, dass es auch die Filmsammlung ist – gut, wenn man einen kleinen Exkurs in dem Hornofeld

00:14:20: gemacht hat!

00:14:21: Aber es gibt ja noch wahnsinnigt viel mehr Filmmaterial.

00:14:25: Ich glaube, die meisten von uns sofort bei Mozart filmen den Miloš Forman im Kopf, den Amadeus das Brümte lachen und es gibt aber noch viel mehr.

00:14:37: also wo sich filmisch beschäftigt worden ist.

00:14:39: Nicht jetzt neue, wo zum Beispiel diese Serie Mozart-Mozart rauskam sondern das geht ja ganz weit zurück.

00:14:45: Also wann fängt Mozart im Film denn an?

00:14:49: Also das ist der früheste Film, den wir haben.

00:14:50: Der stammt aus dem Jahr Nineteenhundert neun.

00:14:52: Es ist ein Stummfilm, der dauert ungefähr dreizehn Minuten und stammte von Etienne Arnaud einem Regisseur, einen französischen Regisseure.

00:14:59: Und es ist ein ganz toller Film, der hat den Titel L'Amore de Mozart oder Mozart's Last Requiem.

00:15:04: beide Titeln existieren.

00:15:06: Und da sind die letzten Lebensstunden von Wolfgang aber die Mozart zu sehen.

00:15:10: Er komponiert sein Requiem nachdem er den Auftrag bekommen hat vom Schwarzen Booten.

00:15:14: Er sollte doch eine Requeme-Trotemesse komponnieren Und ganz am Schluss stirbt er in ganz dramatischer Art und Weise, so wie es für den Stummfilm meistens üblich ist.

00:15:23: Es ist auch ein ganz toller Film, weil dort schon sehr viele Tricks zu sehen sind.

00:15:27: So Bildüberlagerungen sieht man dort.

00:15:29: also ein ganz toller Film.

00:15:30: Also einer meiner Lieblingsfilme muss ich dazu sagen wirklich schön!

00:15:34: Etwas später gibt's dann sogar einen fast abendfüllenden Stummfilmen von Nr.

00:15:37: neunzehntundzwanzig.

00:15:39: der ist auch ganz tolles von Karl-Thoma gedreht worden und zwar an Originalschauplätzen in Salzburg und in Wien ein sehr schöner Film auch über, das heißt Mozarts Leben lieben und leiden.

00:15:50: Also eine Künstlerbiografie zu heißen.

00:15:54: Das sind die zwei frühesten Aufnahmen oder die zwei Frühsten Filmdokumente, die es gibt.

00:15:58: Dann kommt wieder einen großen Block in den Ende der Dreißiger, Vierziger- und Fünfzigerjahren.

00:16:03: Da war Regisseur Karl Hartl sehr aktiv.

00:16:06: Es gibt die zwei Filme Wende Götter Lieben und Reich mir die Hand mein Leben mit dem jungen Oscar Werner als Mozart und auch von neunzentundneununddreißig eine kleine Nachtmusik, ein Film der sich auf die Novelle von Edward Möhrige bezieht.

00:16:22: Und in diesen Filmen ist ganz auffällig, dass dort im Prinzip nur die Affären-Motsatz im Mittelpunkt stehen.

00:16:29: Also Mozart darf sich immer in Wahlweise eine Gräfin oder eine Sängerin verlieben.

00:16:35: Konstanze sieht es nicht ganz gern darauf und muss ihn dann am Schluss wieder verzeihen.

00:16:41: Das Ganze geht sozusagen um eine amoröse Dreiecksgeschichte.

00:16:44: Das sind bei diesen dreißiger-, vierziger-, fünftigerjahrenfilmen das selbe Schema.

00:16:51: Also wie siehst du dann so auf Mozart im Film auch mit dem Background der Wissenschaft hier?

00:16:58: Tut Mozart im film unbedingt was gutes für Mozart oder wird er schon, sage ich jetzt mal ganz salon sehr viel schmarr in die Welt rausgetragen.

00:17:06: Es wird meistens sehr viel Schmarrn auch in die welt raus getragen aber ich denke mir wenn es unterhaltsam ist und das publikum Unter Held finde ich es sehr amüsant und auch gut, weil ich finde das Mozart in vielen Facetten zu sehen sein soll.

00:17:20: Und da landen wir vielleicht auch wieder beim Amadeus gleich.

00:17:22: Der hat es von Milo Schwormen aus ausgedreht worden.

00:17:27: Er ist als Kostümfilm konzipiert und niemand hat diesem Film eigentlich eine Chance eingerechnet oder eingeräumt.

00:17:32: Jeder dachte, dass wird ein Film sein der einen floppt wird Und im Gegensatz, er hat acht Oscars abgeräumt unter anderem als bester Film.

00:17:40: Es ist der erfolgreichste Mozart-Film aller Zeiten und er beruft sich auf ein Theaterstück von Peter Schäfer.

00:17:46: also diese Lebensgeschichte ist ein Theater-Stück und Salieri ist da der große Gegenspieler der am Schluss für Mozarts Tod verantwortlich is'.

00:17:54: Das ist natürlich Humbug das stimmt natürlich alles nicht.

00:17:58: Und trotzdem ist der Film ganz toll, weil er Mozart ans breite Publikum gebracht hat.

00:18:04: Ich glaube das ist der große Vorteil von diesem Film.

00:18:06: Er legt nicht zu den Wert auf die Authentizität sondern es geht darum, Mozart eben darzustellen und auch Mozart dazu stellen wir vorher noch nie dargestellt wurde.

00:18:15: Früher in diesen frühen Filmen ist er immer so der ernsthafte Komponist der anerkannte und bei Milosch Formen darf er so der Punk sein, der Rebell.

00:18:26: Man kennt sehr gut dieses extreme Lachen.

00:18:30: Das Leute erkennen den Film meistens am Lachen von Wolfgang Martin Mozart.

00:18:34: Und deswegen ist das eine ganz tolle Sache.

00:18:37: Was ich auch noch ganz schön finde, ist dass die Filmmusik so geblieben ist wie sie im Original von Mozart geschrieben wurde.

00:18:43: Neville Mariner hat mit seiner Academy of St.

00:18:45: Martin in the Fields die Filmmusik eingespielt damals und die Auflage dafür war, dass keine Note an Mozartskompositionen verändert werden darf und damit haben wir eben eine ganz tolle Filmmusik.

00:18:57: Interessanterweise ist dieser Soundtrack der ja wirklich nur aus Mozart Musik besteht sogar in die Pop-Charts damals eingestiegen und das Album wurde über sieben Millionen Mal verkauft.

00:19:06: Also ein großer Schritt.

00:19:08: und auch ganz toll, dass sich da die Genres irgendwie überkreuzen.

00:19:10: Dass ein Klassikalbum in den Pop-Charts Einzug hält.

00:19:15: Und das ist natürlich auch dem Film groß zuzurechnen.

00:19:18: Was auch schön ist an diesem Film, ist, dass die Filmmusik, die er verwendet nicht die üblichen Stücke sind, die man sowieso von Mozart kennt.

00:19:24: also man wird keine kleine Nachtmusik hören sondern man hört zum Beispiel die Kleine Gemol Sinfonie eine frühe Sinfonieköchle Verzeihung des Hundertdrehen Achtzig Ganz toller am Anfang, ganz dramatischer Anfang mit dieser Filmmusik Und auch so Sachen wie die Bläser-Serenade, Kirchelverzeichnis.

00:19:40: In ganz tolles Stück, das viele nicht kennen und es ist ganz schön dass man einfach Sachen oder Facetten an Mozart kennenlernt, die vielleicht dem breiten Publikum nicht bekannt sind.

00:19:49: Jetzt hast du mir richtig Lust gemacht diesen Film noch mal anzuhören.

00:19:51: An zu hören?

00:19:53: Genau!

00:19:53: Man muss auf die Filmmusik schauen.

00:19:56: Wenn wir wieder ein bisschen in die Kuriositäten-Ecke schauen, gibt es was Vergleichbares wie diese dänische Aufnahme?

00:20:02: Also in welchen Ländern abseits der deutschsprachigen Länder hat's Mozartfilme schnoch verschlagen.

00:20:10: Es gibt in Schweden gab es einige einen Film den wir leider nicht im Archiv haben, den ich gerne hätte.

00:20:16: Ansonsten war wirklich Deutschland und Österreich so der Drehenangelpunkt für die Mozartfilmen.

00:20:22: gerade Die Jubiläumsjahre, wie z.B.

00:20:25: in deinunneunzig, das war der zweihundertste Todestag von Mozart oder auch Zwei-tausendsechs, der zweieinundfünfzigste Geburtstag Die waren immer der Anlass, dass Regisseurinnen sich um Mozart wieder mehr gekümmert haben.

00:20:37: Und da sind mehrere Filme entstanden aber die sind wirklich auf Deutschland und Österreich meistens begrenzt.

00:20:42: also eine sehr gute guter Film von oneinusundneunzig von Joraj Herz zum Beispiel eine Produktion und auch zwei tausend sechster gab es einen Film ich hätte München Ehre gemacht von Bernd Fischer-Rauer.

00:20:52: Da geht's um Mozart der den Idomeneo schreibt über in München eigentlich ganz interessante Facette aus Motsatzleben.

00:21:01: Die Filme sind sozusagen diese Jubiläumsfilme.

00:21:04: Und du hast es auch schon angesprochen, jetzt gerade rausgekommen die Serie Mozart.

00:21:08: Mozart in der eigentlich nicht Mozart im Mittelpunkt steht sondern Maria Anna, die Schwester.

00:21:13: und ja das ist eine etwas schwierige Produktion.

00:21:16: also Es ist natürlich, da ist glaube ich nichts wahre an dieser Geschichte.

00:21:21: Also es ist aufgeblasen und es sind auch dementsprechend schlechte Kritiken überall zu lesen gewesen.

00:21:28: also den Film werden wir nicht empfehlen muss ich mal so sagen in der Ton- und Filmsammlung.

00:21:32: Aber jetzt ganz interessant dass du das ansprichst.

00:21:35: hält diese Serie dann auch Einzug hier in die Ton-und-Filmsammelung?

00:21:39: Ja!

00:21:39: Wir haben sie natürlich auch hier in der Tone und Filmesammlung kann sich dieses Serie bei uns anschauen.

00:21:44: Aber es geht eben immer darum, dass die Leute oftmals kommen und sich beraten lassen wollen.

00:21:47: Und wenn jemand kommt und sagt er möchte gerne zum Beispiel einen Film über Maria Anna sehen dann werde ich nicht die Mozart-Mozart-Serie zeigen sondern da gibt's auch einen ganz tollen Film zwischen Klavier und Küche auch vom ORF herausgegeben.

00:21:59: Da gehts wirklich um die Lebensgeschichte von Maria Anna ohne irgendwelche extremen... Plotts, die erfunden und erlogen sind.

00:22:08: Da würde ich immer was anderes empfehlen.

00:22:10: Die Sachen finden Eingang ins Archiv aber sie werden nicht unbedingt an die Öffentlichkeit gebracht.

00:22:16: Vor allem gerade Maria Anna ist ja ... Wir haben auch eine schöne Padcast-Folge dazu gemacht über das, was sie wirklich gemacht hat.

00:22:23: Sie hat genug anzubieten?

00:22:25: Ganz genau.

00:22:26: Ich wundere mich immer, dass man bei so interessanten Lebensentwürfen eigentlich nicht an der Wahrheit bleibt.

00:22:31: Die hatte ein bewegtes Leben abseits von Wolfgang Amadey.

00:22:35: Und das finde ich immer sehr schwierig, wenn man dann immer irgendwas dazu erfinden muss.

00:22:39: Dass die Leute diesen Film sehen wollen.

00:22:42: Also ich glaube, die Leute sind auch so interessiert an der Lebensgeschichte und da ergeben sich dann auch immer die im Prinzip die Missverständnisse.

00:22:50: Viele Leute kommen ja zu uns ins Archiv und sagen ist es wirklich wahr dass Salieri Mozart umgebracht hat?

00:22:55: Das hat man natürlich aus dem Amadeus-Film gelernt und das ist oft einmal schade!

00:22:59: Aber wir versuchen dann immer den Leuten, die Wahrheit eher näher zu bringen.

00:23:04: Witzig, dass wir jetzt auf Maria Anna kommen!

00:23:06: Wie sieht es mit dem Rest der Mozart-Familie aus?

00:23:09: Sind sie auch so präsent?

00:23:10: also nehmen wir Maria Anna oder auch Leopold ist ja auch eine schillernde Figur tauchen die auch auf in dieser Medienwelt.

00:23:18: Also eigentlich im Prinzip fast nur als Nebendarsteller.

00:23:21: Es gibt noch einen ganz tollen Film, der ist auch aus den Achtzigerjahren von Marcel Blyval.

00:23:26: Das ist ein acht-Stündige Film in mehreren Teilen Und der ist auch historisch sehr fundiert, also ganz ... Also von den Kostümen her und von den Settings.

00:23:35: Da spielt Leopold eine große Rolle, weil es einfach in die ganze Jugendzeit geht um das Wunderkind, die verschiedenen Konzerte vor den Gegründen holpt dann die Europareisen.

00:23:45: Und da hat Leophold einen sehr großen Anteil an diesem Film und auch die restliche Familie aber immer nur als Nebendarsteller zu Wolfgang Amedemots hat.

00:23:55: Also dreht sich es schon hauptsächlich um ihn.

00:23:57: Es dreht

00:23:58: dich immer eigentlich immer um ihn, er steht im Mittelpunkt ganz genau.

00:24:01: Er und seine oftmals seine vermeintlichen Affären das ist öfter mal der...

00:24:07: Du hast vorhin gesagt einer deiner Lieblingsfilme hast du einen lieblingsfilm?

00:24:12: Also einen Lieblingsfilm.

00:24:13: Ich habe eh schon gesagt, der frühe Stummfilmen, den finde ich sehr ganz toll.

00:24:17: und ich hab noch einen zweiten Lieblungsfilm, der leider ein großes Schatten da sein führt – und ich find's ja schade!

00:24:23: Es ist ein Film, der auch sehr lang dauert, dreieinhalb Stunden.

00:24:25: Ein Film von neunzigzechsund siebzig von dem Regisseur Klaus Kirschner.

00:24:29: Der heißt Aufzeichnung in einer Jugend und da geht es um Mozart im Alter von sieben bis siebzehn Jahren.

00:24:34: Und der Film ist eine ganz eigene Produktion, denn der Regisseur verlässt sich nur auf die originalen Briefzitate von Mozart.

00:24:42: Das heißt es gibt hier in dem Film keinen einzigen Satz den eine Person spricht, die nicht wirklich verbürgt ist wirklich so geschrieben worden zu sein.

00:24:51: und ich finde den Ansatz ganz toll.

00:24:53: also wirklich ein ganz eigener Ansatz an Filmen und das ist ein sehr ruhiger Film.

00:24:57: man sieht zum Teil minutenlang nur Kutschenfahrten man sieht wieder wie der junge Mozart in der Kutsche herum geschüttelt wird.

00:25:05: Also man kommt einfach in diese, man kann sich in die Zeit ganz gut hineinversetzen.

00:25:09: Es ist ein ganz ruhiger schöner Film, der wie gesagt leider nicht vom Publikum so gewürdigt worden ist damals, wie es ihm vielleicht gegönnt worden

00:25:19: wäre.".

00:25:19: Ja, aber dann an dieser Stelle doch mal der Aufruf kommt es in die Ton- und Filmsammlung.

00:25:23: Und schaut euch das an!

00:25:25: Das ist dafür...

00:25:26: Man muss natürlich immer Zeit mitbringen und das ist immer das große Problem bei unseren Besuchern.

00:25:30: Viele machen Salzburg einen Tag oder sie haben sich das Museum angeschaut und dann darf's nicht lange dauern.

00:25:36: Es ist immer sehr schön wenn Leute kommen und sich beraten lassen wollen.

00:25:39: wir zeigen immer gerne auch eine Biografie von Mozart.

00:25:42: Es gibt eine ganz tolle Dokumentation.

00:25:44: Die heißt Great Composers, ist von der BBC in den neunziger Jahren gedreht worden Und da sieht man die ganze Lebensgeschichte von Mozart mit vielen musikalischen Beispielen.

00:25:54: und es geht uns ganz oft so, dass die Leute kommen und sagen ja sie möchten den Film anschauen aber Sie haben ganz wenig Zeit und sie möchten einfach nur zehn Minuten reinschauen.

00:26:02: In den meisten Fällen bleibt's dann bei einer ganzen Stunde weil sich die Leute nicht mehr lösen können und das ist natürlich ganz schön für uns!

00:26:09: Ich würde sagen, der Ausflug für den nächsten verregneten Tag in Salzburg steht fest.

00:26:14: Die Mozart-Ton und Filmsammlung steht während der Öffnungszeiten allen Interessierten kostenlos zur Verfügung – und es gibt auch ein breites Onlineangebot!

00:26:22: Alle Infos dazu haben wir noch einmal in den Shownotes verlinkt.

00:26:26: Wenn Ihnen dieser Ausflug in die Stiftung Mozartium gefallen hat, freuen wir uns wenn Sie uns weiter auf unserer Reise durch das spannende Mozart-Universum begleiten und diesen Podcast abonnieren.

00:26:36: Und natürlich freuen wir auch sehr über Ihre Bewertungen und Rezensionen!

00:26:41: Ich bin Larissa Schütz.

00:26:42: bis zum nächsten Mal.

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