Mozart in New York und der Welt

Shownotes

Mozarts Instrumente auf Reisen. Zum ersten Mal haben sie zusammen mit anderen wichtigen Mozart-Originalen den Atlantik überquert. Grund war eine Ausstellung in New York in der Morgan Library. Für uns öffnet Linus Klumpner, der Leiter der Internationalen Stiftung Mozarteum sein Reisetagebuch, denn er hat Mozarts Costa Geige höchstpersönlich nach New York gebracht. Außerdem erzählt uns Johannes Honsig-Erlenburg, der Präsident der Stiftung, warum es so wichtig ist, dass Mozart Originale auf Reisen in die ganze Welt gehen, welches Mozart Instrument der Japanische Kaiser spielen durfte und, warum er sich bei manchen Staatsbesuchen persönlich an Mozarts Hammerflügel setzt.

In dieser Folge hören Sie: Linus Klumpner, Johannes Honsig-Erlenburg

Moderation: Larissa Schütz

Infos zu den Mozart Museen und Ausstellungen

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Transkript anzeigen

00:00:01:

00:00:10: Herzlich willkommen zu einer neuen Folge.

00:00:12: Wir sind Mozart.

00:00:13: Ich bin Larissa Schütz und heute geht es auf große Reise!

00:00:17: Das International trägt die Stiftung Mozartium nämlich nicht ohne Grund im Namen, ihre Aufgabe ist es auch Mozarts Erbe in die Welt zu tragen und deswegen sind die Vertreterinnen und Vertretern der Stiftungen.

00:00:31: Der Präsident der internationalen Stiftung Mozartium, Johannes Honsig-Erlenburg hat über die Jahre ein spannendes Reisetagebuch gefüllt.

00:00:40: Im heutigen Podcast Talk öffnet er es für uns und ergibt uns auch spannende Einblicke in die Welt der Staatsbesuche!

00:00:47: Viele Größen aus der Internationalen Politik – und auch aus den Königshäusern der Welt sind nämlich große Mozartfans.

00:00:54: Als ich Johannes Honsig Ehlenburg in seinem Büro in Salzburg besucht habe, wollte ich aber zuerst einmal wissen welche Stempel die Stiftung Mozartium in ihrem Reisepass hätte wenn sie denn einen besitzen würde.

00:01:05: Der Pass wäre dick gestempelt.

00:01:10: In manchen Momenten hätte man vielleicht Schwierigkeiten in den USA zu reisen weil der Pass hat vielmals die Einreise nach Kuba Und das hat einen Grund, weil dort ein wirklich sehr berührendes Projekt entstehen konnte.

00:01:28: Aber es sind natürlich die europäischen Länder, es sind die asiatischen Länder Es sind ja Kolumbien noch mal zurück mit Lateinamerika.

00:01:41: Es ist eine Vielfalt und es gibt ein paar weiße Flecken.

00:01:45: Ja viele weiße flecken gibt's!

00:01:48: Es gab eine Reise dabei nicht auch in die Geburtsstadt von Tchaikovsky nach Russland.

00:01:55: In der Nähe, es ist einige hundert Kilometer von Moskau entfernt.

00:02:02: Damalige Direktorin der Mozartmuseen ist hingereist.

00:02:07: Es schmerzt wirklich weil Menschen sind Menschen und Menschen lieben auch das was wir leben und das verbindet uns mit Musikmotsatz.

00:02:18: Es war eine Delegation vor Jahren in Salzburg, hat gebeten kann nicht zu einem bestimmten Jubiläum auch die Stiftung Mozartium in dieser Geburtstadt und auch im Geburtshaus Tchaikovskis anwesend sein.

00:02:31: Gavi Ramsau hat das damals gemacht.

00:02:33: Und ja, TchaIKOVSKI hat Mozart geliebt.

00:02:37: Die ganze russische Literatur ist immer durchdrungen wenn man Dostoevsky ein tolles Toy liest usw.

00:02:43: Man nimmt immer Mozartkavier so nahe und Mozart Musik auch.

00:02:46: deine Rolle spielt Ja und das ist ein Land, dass man natürlich den Menschenwegen bereisen wollte.

00:02:54: Und es ist weggeschnitten.

00:02:56: im Moment aber baldische Länder – ich erinnere mich auch an einen Besuch in Litauen – große Begeisterung für dieses Weltkulturerbe.

00:03:09: Es sind große Freuden im Arabischen oder auch Nahen Osten.

00:03:17: Ich habe eine persönliche Verbindung mit dem Libanon, weil ein Schwiegersohn Libaneses war.

00:03:22: immer auch die Idee es gab ein wunderbares oder gibt doch immer ein wunderbares Klassikfestival in Beirut.

00:03:29: Bustanenfestival.

00:03:30: auch dort anwesend zu sein haben wir nicht zustande gebracht.

00:03:34: ja das sind Welten und Bereiche Afrika.

00:03:38: Afrika ist ein Kontinent der den wir so wahrnehmen konnten.

00:03:46: Bisher hat natürlich seine Gründe, aber die Flecken sind noch

00:03:51: groß.".

00:03:53: Also stehen auf jeden Fall ein paar Reisen an und wir werden auch gleich mal reinschauen in die verschiedenen Reise, aber vielleicht zuerst auch weil klar das internationale ist im Namen der Stiftung.

00:04:03: und ihr seid einfach die Repräsentanten nach außen für Mozartswerk.

00:04:07: Das ist eine Sprache, die versteht man überall.

00:04:10: deswegen kann man auch überall damit hingehen.

00:04:14: vielleicht mal so ganz kurz zusammengefasst, ein unglaublich wichtiger Teil und wir haben auch in vorherigen Folgen schon einmal gehört wie aufwendig das teilweise ist.

00:04:22: Auch die Mozart-Instrumente dann an einen anderen Ort verreisen zu lassen.

00:04:26: aber warum ist euch das so wichtig?

00:04:28: Dass ihr wirklich international Präsenz seid mit Exponaten, mit Instrumenten bei den Menschen in der ganzen Welt, wo du gerade schon aufgezählt hast.

00:04:36: Ja da gehen wir zurück in die Entstehungsgeschichte der Stiftung.

00:04:40: es ist einzigartig.

00:04:43: Die Familie Mozart hat sozusagen dieser damaligen Einrichtung, die aus einem persönlichen Engagement von Menschen von Salzburg und auch die hierhergekommen sind dieses Interesse gezeigt haben für ihren quasi Sohn der man noch mal rausgeschmissen hat was zu tun.

00:05:04: Die Familie Motzer war tief beeindruckt und hat im Grunde das gesamte Sozusagen den gesamten Nachlass, was noch vorhanden war dieser damaligen Dommusikverein und Mozartium überlassen.

00:05:15: Das ist die Geburtstunde der Stiftung Mozartium gewesen.

00:05:18: Ein Name nachher dann auch in Richtung Stiftungen gewandelt.

00:05:23: sind wir nicht im Rechtsform aber Wir sind die Erben der Familie Mozart Und haben klare Aufgaben Mozarts Leben und Werk dem Menschen zugänglich zu machen dass ein wenig in den Epochen sehen.

00:05:39: Na ja, was wacht man im neunzehnten Jahrhundert?

00:05:41: Das Werk ist nicht zu günstig veröffentlicht.

00:05:44: Die ganzen Erinnerungstecken muss man irgendwann erst bestücken und sammelt zusammen.

00:05:51: Man fängt an zu veröffentlichen.

00:05:53: Und irgendwann hat man in diesem zwanzigsten Jahrhundert ziemlich viel erreicht.

00:05:57: Dann fangt man an für sehr viel feiner zu werden.

00:05:59: Alles spielt sich sehr... hiesigen Raum des authentischen Salzburg-Konzentrierungen ab.

00:06:09: Man erwirbt das Mozart Geburtshaus in der Zeit vom Ersten Weltkrieg, obwohl man keinen ... was war das damals?

00:06:17: Heller Kreuzer hatte aber doch konnte man das sichern und später dann mit japanischer Hilfe.

00:06:25: da sind wir schon Im Mitte Ende des zwanzigsten Jahrhunderts.

00:06:31: das Mozart-Wohnhaus baut das wieder auf und erfüllt eigentlich sehr viel, was so an Grunderfeuer der nächsten war.

00:06:42: Um alles Ganze zusammenzutragen, dann macht man eine Mozartwoche seit neunzehn sechsundfünfzig bringt doch die Musik irgendwie mehr zum Leben.

00:06:50: Salzburg auf Espel gibt es Parallel dazu schon.

00:06:52: davor waren auch schon die Mozart-Feste.

00:06:56: All das geht aus diesem Intentionmotsatzwerk bekannt zu machen, entstanden.

00:07:04: und irgendwann in dieser Wende des XXI.

00:07:10: Jahrhundert wird man sich mehr und mehr bewusst.

00:07:14: Wir müssen nach draußen gehen, in die Welt hinaus weil ... Wir sind so dankbauend und ja bestens versorgt mit all dem, was wir hier hören können.

00:07:27: Aber lass uns doch bitte das auch den Menschen bringen die da nicht zu den Zugang haben.

00:07:32: oder ein Musterbeispiel für diese Umsetzung der Idee ist – das sogenannte Kuba-Projekt.

00:07:39: Also es liegt, das will ich damit sagen in der Natur der Entwicklung einer Institution sich in verschiedenen Weisen zu verwirklichen Und die Hauptverwirklichung ist, heute zu den Menschen zu gehen digital.

00:07:58: Großartig!

00:07:59: Bitte wer immer die Gelegenheit hat schaut euch dieses Kökel Verzeichnis an das Digitale.

00:08:04: Das ist einfach großartig.

00:08:07: Du kannst dich in dieser Welt des Mozartischen Werks herum spielen du kannst ordnen die Stücke in Artur zusammenstellen.

00:08:19: Du kannst dir die Kammermusik zusammenstellen, was ist in diesen Jahren geschehen?

00:08:23: Du kannst da mal auf sozusagen in einer Liste alle Klavierkonzerte dir ansehen, anhören und auch zuordnen.

00:08:31: Und kurzum digital.

00:08:37: Vielfach ist das nicht so... Auch heute nicht selbstverständlich dass man diese Zugänge findet.

00:08:43: also trotz KI und allem was ist, die Menschen leben halt doch noch von der Authentizität.

00:08:50: Also gehen wir auch mit den Instrumenten raus in die weite Welt.

00:08:56: Und ja das ist eine der Hauptaufgaben der Stiftomo zudürm seit wohl der Wende vom zwanzigsten ins einundzwanzigste Jahrhundert.

00:09:10: Ich bin unendlich dankbar dass ich da ein bisschen mitwirken kann!

00:09:15: Nimm uns doch mal mit auf so eine Reise.

00:09:17: Was ist deine Aufgabe als Präsident?

00:09:19: Bist du nur der Repräsentant oder bist du schon vorher dabei, wenn es darum geht überhaupt den Kontakt herzustellen?

00:09:24: also ihr wart jetzt zum Beispiel auf der Expo auch mit dem Bundespräsidenten unterwegs.

00:09:28: was sind so deine üblichen Aufgaben und Funktionen?

00:09:31: Also Gott sei Dank gibt's ein wunderbares Team.

00:09:35: Es gibt wirklich top professionelle Mitarbeiterinnen Mitarbeiter die diese diesen Teil jetzt von Organisation, von Logistik.

00:09:46: Es ist hochkomplex und das war ja auch eine Frage davor noch.

00:09:49: Es weiß es ist hoch komplex wie diese ganzen Vorbereitungen laufen müssen mit den Instrumenten.

00:09:54: Wer darf sie begreiten?

00:09:56: Wie sind Sie versicherungstechnisch?

00:09:59: Und also meine Aufgabe ist mitzuwirken, diese Identität der Stiftung zu verbreiten.

00:10:09: Ich habe jetzt sozusagen Das Geschenk, das ich nebst meinem Jurastudium – ich bin ja beruflich als Anwalt tätig auch Musik, also Klavier und Orgel studiert habe.

00:10:21: Und hab damit die Möglichkeit mich in diese Welt hineinzufinden.

00:10:27: Ich hab die Möglichkeit, diese Erfordernisse in der Kunstwelt – wie man präsentiert, wie man auch die Qualität vermittelt mitzugt.

00:10:38: denken, um nicht zu entwickeln.

00:10:40: Aber das ist jetzt nicht meine Aufgabe.

00:10:41: Ich bin dabei aber ich versuche dann auch wenn es um ja um das präsentieren zu gehen dass sich auch von dem worüber ich spreche das verstehe und auch es innerlich transportieren kann.

00:10:59: also ich habe eine starke Leidenschaft die er damit in Verbindung steht und so gesehen erreicht man auch damit die Menschen, aber es ist nicht meine schon gar nicht meine alleinige Aufgabe.

00:11:11: Es ist diese gesamte Identität der Stiftomoziatur, um die wir hier mitnehmen können.

00:11:21: und gerade wenn ich an die wunderbare Leiterin von den internationalen Projekten die Maria Reise oder Direktor der Mozart-Museum oder jetzt im Geschäftsführer Linus Glumpner, da sind Menschen die mit Herz und Seele und hoher Professionalität diese Auslandsprojekte und Auslandsreisen vorbereiten.

00:11:42: Und ich wiederhole mich es ist hochkomplexes in den ganzen Zollbestimmungen das ist die ganze Sicherheit Es ist die Logistik immer zwei Personen die ein Instrument begleiten müssen.

00:11:56: A und O der ganzen Geschichte ist, dass wir mit etwas kommen was einzigartig ist.

00:12:03: Und das ist eben überwiegend die Welt aus Mozarts Musikinstrumenten und da sind wir privilegiert, dass speziell die Mozart-Streichinstrumente seine zwei Violinen Salzburger und Wiener Violine seine Bratsche, seine Kindergeige im Ausland dann auch spielen lassen können.

00:12:28: Wenn das dann auch noch geschieht, dass zum Beispiel in Japan japanische Künstlerinnen und Künstlern oder auch in den Kolumbien, die Kolumbianen oder in Kuba wer immer dann auf diesen Instrumenten spielt, dann erreichen wir noch ganz anders die Herzen.

00:12:45: und ja es hat eine Emotionale, es hat auch ein bisschen Ja, dieses Gefühl Mozart hat dieses Instrument gespielt und jetzt spielt er seinen Mensch aus dieser heutigen Generation.

00:12:58: Man muss sich einlassen aber es ist wunderbar!

00:13:01: Ich meine das steht jetzt an auch die Ausstellung große Mozart-Ausstellungen in der Morgenlibräe in New York.

00:13:08: Allein auch das wenn du ihn, red man gar nicht von dieser ganzen queren Zeit in der sich das abspielt, aber wenn du jetzt in New sozusagen sich zusammentrifft und diese letztendlich wirklich die Qualität der Museen, dann auch diese Vielfalt von Menschen.

00:13:29: Und die Vielfald von Kunst und Einfluss und natürlich Business und alles zu dem.

00:13:35: Und dann im Herzen des Staates in der Morgenlibräe, die eine Ikone einer Kulturstätte ist – eine Ausstellung, die sozusagen Mozart leben in einer sehr emotionalen Form auch gewidmet ist.

00:13:51: Das berührt mich sehr speziell in dieser Zeit, weil ich meine wir haben uns schon noch Gedanken gemacht in Kuba und ja mit wie können wir diese Humanität-Motsatz die tatsächlich genau gegenteiligt zu dem ist was sich in den Vereinigten Staaten im Moment so etabliert nämlich dass die Menschen im Mittelpunkt stehen.

00:14:19: Das ist besonders berührend, dass das jetzt stattfindet.

00:14:22: sicher die Morgan Library ist jetzt von einem oder auch die Community dazu von einem Geist der Offenheit getragen und da konnte sie sind auch privat organisiert und da laufen Sie nicht gefahrt, dass sie Trump Morgan Library heißen.

00:14:39: also das wird nicht passieren.

00:14:40: aber Bedenken der Menschen, was das so um sich herumvorgeht, die spürt man.

00:14:49: Ich war im November in New York und man hat das schon sehr sozusagen mitbekommen.

00:14:56: Und umso wichtiger auch in so einem Moment eine Ausstellung zu machen oder auch so ein Begegnungsmann...

00:15:02: Und genau zu dieser Begegnung können wir jetzt mitkommen.

00:15:06: Johannes Honsig-Erlenburg hat vorher schon erzählt, die Originalinstrumente reisen nie alleine.

00:15:12: Deshalb ist jetzt Linus Klumpner der Geschäftsführer der internationalen Stiftung Mozartium mit den Mozartinstrumenten nach New York geflogen.

00:15:20: Extra für uns hat er ein kleines Podcast Reisetagebuch aufgenommen!

00:15:32: Es ist frühmorgens im Zug nach Wien und Wie schon vorhin gesagt, geht unser größter Schatz die Geige von Pietro Antonio de la Costa.

00:15:41: Wolfgang Amadimotos' originale Reise auf Fahrt.

00:15:45: Dieses Mal ist es eine besondere Geschichte weil die Geike bei der Ausstellung in dem Morgan Library im Rahmen beinem Konzert gespielt wird und wie immer ist es so dass natürlich alles sehr geheim und streng abläuft.

00:16:00: dazu gesagt noch ganz leer.

00:16:05: Ein besonderes Moment, wenn diese wundervollen Instrumente in die Welt hinausgehen.

00:16:19: Wie am Geräusch unschwer zu erkennen ist sind wir jetzt hoch über den Wolken

00:16:24: und sind am

00:16:25: Weg nach New York

00:16:26: wobald

00:16:26: die Ausstellung Wolfgang Amadeus Mozart Trashes von der Mozartium Foundation Salzburg eröffnet wird mit im Gepäck die Nutzartgeige von Peter Antonio de la Costa.

00:16:41: Man glaubt, das kann man auch hier auf geheimen Wegen.

00:16:45: Es ist sehr banal die Geige reist im Overhead-Binn also im Handgepäckfach.

00:16:50: Das muss auch so sein wie du das im besten verwahrt.

00:16:52: es ist schon immer lustig wenn man hier sitzt und nicht das Gefühl hat dass die Menschen einfach wissen.

00:17:01: was ich über ihren Köpfen werde ist nämlich eines der größten und bedeutendsten

00:17:06: kulturellen

00:17:07: Erbstücke der Republik.

00:17:19: Gerade stehe ich jetzt in der Morgan Library vor den Galleries.

00:17:23: Es ist ganz kurz vor der Pressekonferenz, heute ist der große Tag es wird alles vorbereitet und ich war gerade schon auf einem kurzen Sneak-Preview wie man so schön sagt hier und habe mir die Galleries angeschaut und das ist einfach hoch beeindruckend.

00:17:37: unsere Kostbarkeiten und Schätze hier zu sehen sie sind lange Wege gegangen in das man komplizierte Transporter.

00:17:43: seine Kunst nach New York zu prägen passiert ja nicht einfach so sondern da braucht es viele administrative Dinge im Vorhinein, die geklärt werden müssen.

00:17:53: Und wie gesagt es ist schon sehr berührend dieses österreichische Kulturkulturt sofern ab daheim zu sehen vor allem in diesem musialen Kontext weil es natürlich etwas ganz anderes ist wenn das nicht in der historischen Gewinnstück von Salzburg sondern hier in New York hängt.

00:18:08: wirklich atemberaublich So!

00:18:17: Die Pressekonferenz ist vorbei und jetzt stehe ich gerade mit Deborah.

00:18:20: Hallo!

00:18:22: Und Deborah hat gemeinsam Armin Prinzink, unseren Bibliotika und mir die Ausstellung mitkurratiert.

00:18:29: Und ja vielleicht sagt kurz wieder eine Einbrücke sind.

00:18:32: wenn jetzt alles hier ist noch so vielen Jahren an Arbeit!

00:18:35: Für mich es ist eine große Ehre in meinem Heimatland die Ausstellungen zu sehen und besonders heute Morgen bei der Pressekonferenz zu erleben wie die Leute reagieren und das macht mich eine unglaubliche

00:18:49: große Freude.

00:18:50: Und

00:18:51: der Weg war lang, manchmal kompliziert.

00:18:53: Aber wir haben supergut mit dem

00:18:55: Morgenlibrä

00:18:56: gearbeitet und jetzt sieht man was daraus kam und das ist eine tolle Sache.

00:19:02: Ja

00:19:03: kann ich nur zustimmen!

00:19:04: Jetzt werden wir mal durch die Galleries gehen.

00:19:06: heute Abend gibt es noch einen Galer und wenn wir zurück in Salzburg sind freuen wir uns euch mehr erzählen zu dürfen.

00:19:26: Aufregende Wochen in New York liegen hinter uns und jetzt einige Tage wieder hier zurück in Salzburg muss zugestehen dass die Reise etwas Strapazösia, weil wir in die weltlichen Sphären der Sicherheitskontrollen-Probleme in den USA geraten sind.

00:19:43: Aber das gehört einfach dazu, wenn man international viel unterwegs ist... ...ist es doch so dass wir auch wirklich krandios in zwei Wochen zurückblicken.

00:19:54: Es gab eine munische Nengalaabend im Raumlichkeiten der Morgan Library und was wirklich besonders schön war, dass wir als Stiftung noch die Möglichkeit hatten dann zum Schluss als sozusagen grönernden Abschluss unseres Aufenthaltes einen kleinen empfangenden Morgenlabry zu geben, bei dem wir eine Gruppe unserer wichtigsten Verehrerinnen und Verehre eingeladen haben.

00:20:23: Zu einem ganz besonderen Anlass nämlich einem Konzert auf den Original-Clavichord-Mordsatz bei dem Alexander Gergé für einer der führenden auch sehr jungen Musiker Spezialisiert auf alte Musik und vor allem aber auch auf die Gattung des Klavikorts, was sehr spannend ist.

00:20:39: Aber das ist eine eigene Geschichte!

00:20:43: Und er hat auf dem Originalklavikort in der historischen Bibliothek J.P.

00:20:48: Morganz gespielt.

00:20:51: Das ist eines der bedeutendsten Biblioteksräume der Welt.

00:20:53: Man ist dann dort und ausgestellt ist ein Gutenberg-Bible, das Linda Evangelia... mit Abstand wichtigsten, frühmittelalterlichen, autonomischen Handschriften.

00:21:05: und dann ist man dort umgeben von diesem Schätzen der Menschheit.

00:21:10: Und inmitten dieser spielt Motsatzmusik – das hat die Leute auf einer so hohen emotionalen Ebene berührt -, dass er uns noch einmal bewusst geworden ist was eigentlich Mozart für die Menschheit bedeutet nämlich ihnen immer wieder als Geld Inspiration zu dienen sich aus dem Alltag herauszuholen neue Wegeperspektive aufzuzeigen.

00:21:33: Das war wirklich eine sehr berührende Abend, die wir da hatten, was aber auch so schön war.

00:21:37: Es war dann nachdem diese Trubel da öffnen vorbei war, habe ich mich an einem Sonntag, als ich da nochmal frei hatte ein paar Stunden im Morgenlabry gesetzt und was unfassbar schön ist das Publikum besteht zu großen Teilen aus jungen Menschen, aus Familien mit Kindern, sehr viele Studierende mit ihren Instrumenten.

00:21:57: Die tauchen dann einen in diesen Kosmos.

00:21:58: Mozart verstehen eigentlich dann erst, was es noch alles gibt an Originalen das mit diesem großen Genie zusammenhängt.

00:22:06: und dass wir das mit der Welt teilen dürfen ist glaube ich einen der berührendsten Aspekte dieser Ausstellung.

00:22:11: Und hat mich auch wieder überzeugt, dass es da absolut richtige Weg war den wir hier gegangen sind.

00:22:19: Auch nochmal um zu unterstreichen, dass die oberste Bestrebung einer Stiftung Mozart Theom nicht nur in Salzburg Mozart zu preisen das Anwecken zu bewahren, sondern es eben in die Welt hinauszutragen.

00:22:40: Und an dieser Stelle noch einmal vielen Dank an Dinos Klumpner für diese Einblicke in dein ganz persönliches Reisetagebuch!

00:22:55: Wir haben gehört, Linus ist mittlerweile wieder zurück in Salzburg und dahin geht's jetzt auch für uns wieder zurück.

00:23:01: Besser gesagt zu Johannes Honsig-Erlenburg denn wenn internationaler Staatsbesuch nach Salzburg kommt dann setzt er sich manchmal sogar höchstpersönlich an Mozarts Hammerflügel.

00:23:22: Also Klavier und Orgel, auch an Mozart studiert.

00:23:25: Mein Orgelspiel ist endenwollend weil ich das jetzt nicht mehr die Zeit habe aber ich bin recht brav wieder am Klavier Und ja!

00:23:32: Ich spiele auf Mozart's Hammerflügel, dass ein besonderes Geschenk ist.

00:23:41: Ein Repertoire, das für mich überschaubar ist Aber mit großer Leidenschaft und Freude.

00:23:48: Ja, ich hab besondere Momente weil dann doch diese Verbindung als Präsident und dann sich ans Gravier zu setzen, ja eine gewisse Bedeutung hat auch.

00:24:00: Und man muss natürlich achtsam sein, dass es nicht für einem Selbst- und für die Anwesenden peinlich wird.

00:24:07: aber das versuche ich im Griff zu behalten.

00:24:11: Aber ja nein, es sind besondere Momente auch in der Zeit von Bundespräsident Fischer, der liebte es in Salzburg immerhin Mozarts Wohnhaus zu kommen.

00:24:25: Ich habe immer dann auch eine sehr schöne Mezzo-Sopranistin am Hammer Klavier begleitet, er kannte sie schon und hat sich schon gefreut auf die junge Sängerin.

00:24:36: Und es waren und sind nach wie vor besondere Momente.

00:24:41: oder mit einer jungen Koreanerin hat dich vorbereitet, aus Anders des Besuches des koreanischen Außenministers.

00:24:50: eine Mozart-Graviersonate vierhändig ist dann gekommen mit dem österreichischen Außeminister.

00:24:56: Es war so ein Spaß!

00:25:01: Wenn man noch dazu jemanden vierhendig spielt und auf der Seite hat die professionell spielt kann man sehr schön mitfahren.

00:25:10: es war eine super Stimmung.

00:25:12: Die Koreaner sind ja überhaupt eine eigene Art.

00:25:16: Sehr lebendig sind die Italiener des asiatischen Bereiches, also sie haben sich dann auch gleich ausgetauscht und Studentin unter Außenminister und es hat so seine Wirkung Mozart verbindet.

00:25:29: Und beeindruckt anscheinend auch Staatsmänner hast du jetzt gerade erzählt, die eigentlich sehr viel rumkommen und uns sehr viel sehen und sehr viel hören.

00:25:39: aber Kriegst du die dann mit Mozart Musik und vor allem auf den Originalinstrumenten wirklich noch beeindruckt?

00:25:46: Es ist erstaunlich, doch ja.

00:25:49: Erstens einmal die Achtung vor dem Musik- und dem Spiel erzeugt einmal zunächst.

00:25:59: Er zwingt und erzeugte Ruhe!

00:26:02: Und ich erinnere mich an auch einen Besuch – das war glaube ich der chinesische Präsident.

00:26:11: Fällt mir natürlich jetzt der Name nicht ein.

00:26:13: Aber sei es wie es sei, das war der chinesische Präsident zur Besuch im Mozart Wohnhaus und man hat ihm angesehen, alles ist ein bisschen mühsam und jetzt muss er da sitzen.

00:26:24: und dann hatten wir vorbereitet Musik mit einem sehr netten Salzburger Mädchen die auf der Kindergeige gespielt hat und wie allein diese Mimik im Gesicht sich geändert hat.

00:26:39: Öffnung auch für so etwas und dann auch die Bereitschaft dazu zu hören, sich dem kurz hinzugeben.

00:26:47: Die Kehrseite der Sache ist – ich hatte die Möglichkeit drei Mal am Hof des japanischen Kaisers zu sein also zweimal als Kronprinz und zuletzt vor zwei Jahren wie schon Naruhito Tenno sozusagen die Kaiserfunktion übernommen hat.

00:27:12: Und er gilt als der japanische Kaiser, als äußerst zurückhaltend scheu.

00:27:17: Spricht man über Musik und Mozart?

00:27:20: Er ist nicht zu stoppen!

00:27:23: Es ist unglaublich mit welcher Freude und welchen, sozusagen entzücken er sich diesen Thema dann auch widmet.

00:27:31: Wir waren jeweils mit einem Mozart Instrument wenn wir in Tokio waren.

00:27:37: Ja, Kornprinz oder beim Kaiser.

00:27:41: Eine andere Welt als am britischen Hof haben wir noch nicht.

00:27:45: Wie wohl man sagt der englische König habe eine große Affinität auch zur klassischen Musik?

00:27:53: Sehen wir mal!

00:27:55: Aber es ist sehr berührend wenn er dann auch das Instrument Pratsche gelernt, die die Hand nimmt und dann ... Und das spielt.

00:28:09: Sehr schön!

00:28:10: Was für ein Moment – von diesen wird es auch in Zukunft noch ganz viele geben.

00:28:14: Die internationale Stiftung Mozartium wird natürlich weiter auf Reisen gehen.

00:28:19: Auch zu Hause werden Menschen aus der ganzen Welt mit Mozarts Erbe begeistert werden können.

00:28:24: Wenn sie das nächste Mal ins Salzburg sind, sind natürlich auch Sie herzlich eingeladen unser Gast in den Mozartmuseen zu sein.

00:28:30: Alle Infos zu Orten und Öffnungszeiten finden Sie auch in unseren Shownotes.

00:28:34: Und natürlich freuen wir uns, wenn sie uns hier im Podcast weiter auf der spannenden Reise durch das Mozart-Universum begleiten.

00:28:41: Es gibt noch viele spannende Geschichten zu entdecken!

00:28:44: Abonieren Sie einfach unseren Podcast – und wir freuen uns natürlich sehr, wenn Sie uns eine Bewertung da lassen.

00:28:50: Ich bin Larissa Schütz.

00:28:52: Bis zum nächsten

00:28:59: Mal!

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